Hinter der Linse
Slalom Chamblon 2024
Eigentlich war das Wochenende 22.-23 Juni bei Joshua Braegger und Bernhard Braegger als freies Wochenende geplant. Doch dies änderte sich am Mittwoch, als Joshua sein neues Objektiv (Canon 300mm F4L IS USM) bekommen hat. welches in der Kombination mit dem Canon 24-105 F4L als Ersatz für sein Canon 70-200 F4L dient, nachdem dieses kaputt gegangen ist. Zum Test vor dem @BergrennenReitnau wollte Joshua dann doch noch nach Chamblon als Funktionstest.
Samstag: Haben wir noch zu Hause verbracht und die Kameras gepackt für den Sonntag.
Sonntag: 06:00 Klingelte der Wecker, damit wir um 07:00 auf den Zug konnten, damit wir um 10:00 Uhr auf dem Rennplatz waren. Als wir angekommen sind stand Rami Hänggi Schon am Start und es hat zeitlich noch gereicht um eine Kurze Handyaufnahme von seinem Start zu machen. Danach ging es schon weiter zu unseren ersten Positionen für den zweiten Trainingslauf. Der verlief grundsätzlich ruhig, außer ein paar Verbremser und ein Clios, der nach einem Dreher die Abkürzung über die Wiese genommen hat. Als wir den Platz wechseln wollten nach dem Ende des Zweiten Training ist Violettghostyy Photography auf uns zugekommen und wir haben ein paar Worte gewechselt. Und haben sie dann mit zum ersten Rennlauf hinunter zum Ende der langen Geraden genommen. Wo es so weit ruhig lief, bis einer der Subarus auf die Idee gekommen ist, die Kurve zu driften, wo er sich am Schluss eingedreht hat und vor uns auf der Kreuzung noch schwungvoll gewendet hat. Nach dem Subaru hatten wir noch einen Golf, der das Tor verpasst hat und dann rückwärts durchgefahren ist, was unsere Stimmung etwas erheitert hat, nachdem der Wind schon ziemlich an den Kräften gezerrt hat. Auf einmal gab es eine längere Unterbrechung, wobei wir uns eigentlich nichts Böses gedacht haben, bis wir von der Ferne Blaulicht gehört haben und gesehen haben, wie die Sanität, die Feuerwehr und der Abschlepper ausgerückt sind. Ab dort hatten wir alle ein sehr unwohles Gefühl. Wir haben erfahren, dass Sarah Scharmer einen schweren Unfall hatte und sich mit Ihrem Subaru BRZ überschlagen hatte.
(Zitat Motorsport.ch: Scharmer wurde ins Spital nach Yverdon-les-Bains gebracht und danach nach Zürich verlegt. Es gehe ihr, nach Angaben ihres Umfeldes, «den Umständen entsprechend einigermassen gut».)
Wir wünschen Sarah eine schnelle und gute Besserung.
Als der Abschlepper an uns vorbeifuhr, wurde mir wirklich schlecht, als ich das Frak sah, das einmal ein BRZ war. Und wir dachten eigentlich, das Rennen wird abgebrochen werden. Es wurde nicht abgebrochen und der Erste Rennlauf wurde zu ende Gebracht sowie der Zweite ohne grössere unterbrechungen auch.
Zu Erwähnen gibt es noch die Rückkehr und dem Klassen-Sieg der E1 2500-3000 ccm von Martin Oliver Bürki mit seinem BMW M Power E33.
Wir möchten auch noch Philip Egli zu seinem Verdienten Slalom Meister Titel Gratulieren mit seinem Dallara F393 EPR-7
Jetzt Heisst es für uns Akkus Laden, Speicherkarten Formatieren und Am Samstagnachmittag an das Bergrennen Reitnau. Welches nun 5 Jahre nicht war und sein Comeback feiert mit der Hilfe der Equipe Bernoise
Bergrennen Hemberg 2024
Auch wenn das Verein Bergrennen Hemberg - DIE offizielle Seite schon Paar Tage zurückliegt ist hier noch kurz unsere Wochenend zusammenfassung.
Freitag:
Mit dem Zweiten Bergrennen dieser Saison und dem Start der Schweizerbergmeisterschaft sind wir am Freitag Nachmittag mit Simon Hunziker und Rafael Hunziker von Winterthur an den Hemberg gereist. Nach dem Entladen der beiden Rennfahrzeuge und dem Bezug der Garage welche Ihnen zur Verfügung gestellt wurde, sind wir Bernhard Braegger und Joshua Braegger hoch zu der Fahrerbesprechung. Nach der Fahrerbesprechung haben wir einen kleinen Rundgang durch das Fahrerlager in Hemberg gemacht. Der Erste halt war bei Robin Faustini Privato und seinen Leuten wo wir einen Kurzen Blick auf den Nova NP01 EMAP und den Osella FA30 geworfen haben welche seit wenigen Tagen mit “FreundeDesSchweizerMotorsport.ch” Aufkleber verziehrt wurden. Welche wir bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannten. Auf dem Weg zu Thomas Kessler wurde unser Rundgang sehr kurzfristig abgebrochen aufgrund des sehr stark einsetzenden Regen. Deswegen haben wir uns zurück zur Garage begeben und angefangen unser Nachtlager aufzubauen und unsere Kleider etwas zu trocknen. Womit der Freitag auch schon zu Ende gegangen ist.
Samstag:
Um 6 Uhr haben unsere Wecker geklingelt und wir haben unsere Kamera Rucksäcke geschnappt und uns Talwärts begeben. Wo wir unsere ersten Zwei Video Positionen bezogen haben. Und auf Anhieb wurde schon im ersten Training gezeigt, was unsere Schweizer Fahrer zu bieten haben. Egal ob es die Nationalen waren oder die E2-Fahrzeuge. Nach dem Ende des Interswiss Feldes und damit dem Ende des Ersten Training haben wir unsere Positionen weiter talwärts verschoben. Auch das zweite Training hatte wenige Zwischenfälle oder Spektakel. Im dritten Trainingslauf gab es zwei Schreckmomente. Der Erste war wo ich im Rütelirank stand und Reto Meisel in einer langsamen Fahrt unterwegs war. Als Reto an mir vorbeifuhr, war auch klar weswegen. Die Frontschürze, rechter Kotflügel und die rechte Aufhängung waren kaputt und verschoben. (Am Sonntag wurde von den Strecken Marshalls geschildert, dass Reto mit Holzstämmen einen zusammenstoss hatte). Wenige Fahrzeuge Später im Showblock hat es dann Zwei Kurven über der Unfallstelle von Reto noch Marc Fleury erwischt, der mit seine BMW E30 im Showblock als Drifter unterwegs war. Er hat mit dem Heck auch wieder einen Zusammenstoss gehabt mit den Baumstämmen, welche die Heckschürze sowie die hintere Radaufhängung beschädigt haben. Während dem Dritten Trainingslauf bei der E2-Klasse ist mir aufgefallen, dass Marcel Steiner nicht von der Partie war. Da sein LobArt schon in den Ersten Trainings nicht richtig lief, dachte ich, dass er am Wagen arbeiten wird. Als wir nach dem vierten und letzten Training am Samstag ins Fahrerlager waren, stellte ich fest, dass Sowohl Reto Meisel als auch Marcel Steiner zusammen gepackt hatten und nach Hause gefahren sind. In dem Moment wurde mir bewusst, dass der E1 Tagesieg unter Roger Schnellmann und Thomas Kesslerentschieden wird und dass der E2 und der Absolute Tagessieg an Robin Faustini Privato gehen wird.
Sonntag:
Der Renntag ist angebrochen. Wieder wie am Samstag klingelt unser Wecker um 6 Uhr, jedoch wegen des Wetters haben wir uns entschieden, noch etwas im Trockenen zu bleiben und danach machen wir uns mit dem Shuttle auf den Weg zum Start. Vor dem Start des fünften Training der E2-Fahrzeugen konnte ich mich an der Unfallstelle von Reto Meisel stationieren für die Videoaufnahmen. Bevor die E2 in den Ersten Rennlauf gestartet sind, habe ich mich zum Start begeben, wo Bernhard Braegger bereits am Filmen war, damit ich hinter den startenden Formel- und Rennsportwagen eine Standkamera stationieren und vereinzelte Fotos aus dem Startbereich machen kann. Nachdem Robin Faustini gestartet ist, sind wir mit dem Mechaniker Bus hoch in den Zielbereich und dann mit dem Shuttle wieder in den Rütelirank runter, damit wir uns zum Start des Zweiten Rennlaufes uns wieder positionieren könnten. Wo ich mich dann auf das Fotografieren konzentrieren konnte, da ich mit den Fotos vom Samstag nicht wirklich zufrieden war. Im Zweiten Rennlauf der E1 kategorie hörte ich schon das bei Pius Erni etwas nicht stimmte und als er am scheitelpunkt des Rütelirank war hatte er keinen vortrieb mehr obwohl der Motor Gedreht hat und er hatte eine Schmierige Flüssigkeit verloren. welche sich am Ende als Getriebeöl herausgestellt hatte, was auch für Ihn das Ende des Bergrennen Hemberg bedeutete. Wenige Fahrzeuge später hörte ich nur ein Reifenquietschen und sah den Einschlag von Martin Epp in den Reifenstapel beim Kurveneingang des Rütelirank. Mit diesen beiden Einschlägen waren die Unfälle für das Wochenende vorbei. Aber durch immer mehr aufziehenden Dunkle Wolchen wurden die Zuschauer immer nervöser, was man auch gemerkt hat, wie der Andrang auf die Shuttle-Busse immer größer wurde, so dass es Unterbrechungen gab zum die Zuschauer hoch in den Zielbereich zu bringen. Nach dem Zweiten Rennlauf habe ich zu einem Bekannten Fotografen aus spass gesagt ob ich mit seine Spiegellosen Nikon paar Fotos machen darf. Zu meinem überraschen hat er mir die Kamera in die Hand gegeben und mir die Möglichkeit gegeben, diese auszuprobieren. Der dritte Rennlauf war bis zur E2-Klasse trocken und ohne irgendwelche grösseren Zwischenfälle. Aber Schon bei der Talwärts Führung der E2 Klasse habe ich vereinzelte Regen-Tropfen gespürt und habe nur noch gehofft, die Gruppe kommt im Trockenen hoch, da alle mit den Slicks runter sind. Kaum war Robin Faustini mit seinem Nova im Ziel angekommen, hat es angefangen zu regnen. Also habe ich die Kamera meinem Bekannten zurückgegeben und wir sind alle zusammen zu den Shuttel-Bus gegangen und keine 5 Minuten nach dem Regen war ich komplett durchnässt und das Rennen abgebrochen. Im Shuttel-Bus habe ich nochmals einen blick auf das Live-Timing geworfen mit den Zeiten:
E2:
Robin Faustini: 52.32 / 52.53 / 55.24 = 1:44.85
Michel Zemp: 53.19 / 53.93 / DNS = 1:47.12
Joel Burgermeister: 54.34 / 55.02 / 54.72 = 149.07
Tourenwagen:
Schnellmann Roger: 57.87 / 59.36 / 1.14.01 =1.57.23
Kessler Thomas: 1.00.02 / 1.00.90 / 59.96 = 1.59.98
Krieg Danny: 1.01.12 / 1.00.82 / DNS =2.01.94
Als wir wieder im Zielbereich waren, haben wir Simon und Rafael Hunziker nach dem Ablauf der Parc-Ferme Zeit geholfen, die Fahrzeuge zu verladen und konnten mit Ihnen wieder nach Winterthur fahren.
Zum Abschluss würde ich noch gewisse Punkte ansprechen, die wir entweder sehr positiv empfunden haben oder eher negativ.
Im grossen und Ganzen war es eine tolle veranstaltung und ein Grosses Lob an Janick Lieberherr der selbst als Rennleiter in den Rütelirank kommt zum den verkehr mit den Shuttle-Bussen zu koordinieren.
Aus unserer Perspektive und Auffassungsgabe würde es dem Bergrennen Hemberg nicht schaden, wenn man gewisse Personen austauschen würde. In einigen Bereichen, entweder weil sie die Arbeit nicht vernünftig machen in unserer Ansicht oder schlichtweg einfach ein Alter erreicht haben, wo sie auch mal die Zeit geniessen können, ohne eine Tätigkeit auf dem Rennplatz zu erledigen.
Sowie dass gewisse Leute sich mal überlegen sollten, wie man mit Presseverantwortlichen umgeht, sowohl was die Wortwahl oder die Arroganz angeht. sowie das Gewissen taten, wenn wir diese auf Kamera haben oder erleben und weitergeben, müssen es auch schlechte Folgen für die betroffenen Personen haben.
Sowie wenn schon Dronen verwendet werden das diese von Piloten gesteuert werden die nicht auf die idee kommen fast in Fotografen rein zu fliegen oder mehr als 1-2 Meter abstand von personen zu halten. Da es ein ziemlich unwohles Gefühl ist, wenn man den Flugwind einer Drohne am Kopf spürt und man das gefühl hat, dass man fast von einer Drohne getroffen wurde.
Hillrace Eschdorf 2024
Nun melde ich mich abgesehen von den Bildern und Videos auch zu Wort.
Das Wochenende hat für mich Donnerstag Morgen angefangen mit dem Weg zu Robin Faustini Privato nach Suhr und dann weiter nach Eschdorf. Wo wir von Natlo Kuffer und Nathalie Kuffer empfangen worden sind.
Freitag war etwas vom ersten, was wir gemacht haben, um zu Seb Petit zu gehen und Robin sein Neuen Nova NP01 auszuladen und das erste Mal zu sehen. In der Zwischenzeit wurde auch schon der Osella ausgeladen, der von Simon pilotiert wurde.
Im Verlaufe des Tages habe ich noch bei Thomas Kessler einen Besuch abgestattet und seinen neu aufgebauten Mitsubishi EVO gesehen sowie später die Presse Akkreditierung vor Ort abgeschlossen, womit der Freitag auch schon wieder vorbei war.
Samstag Morgen hieß es dann vor 8 Uhr auf der Strecke Richtung Start, wo der erste ernüchternde Moment gekommen ist.. Die "Presse-Verbotszonen", wie zum Beispiel die erste Kurve nach dem Start oder die Dritte Kurve.
Weswegen ich umdenken muss und mich zu der Startlinie bewegt habe. Nachdem der erste Trainingslauf im Trockenen war hat es im Zweiten Training richtig angefangen zu regnen und durch mehrere Ausfälle und Probleme hat sich der Lauf bis ca 17 Uhr gestreckt und deswegen wurde der dritte Trainingslauf gestrichen.
Also hieß es im Regen auf den Presse Shuttle warten und dann über den Start hoch ins Ziel.
Habe am Abend noch kurz die Aufnahmen der Schweizer Piloten zusammengeschnitten und hochgeladen.
Und im Beisammensein mit neuen und alten Freunden habe ich mir noch kurz das Formel 1 Quali angeschaut, bevor es für alle ins Bett ging.
Der Renn Sonntag.
Erstmal habe ich verschlafen und durfte mich in kurzer Zeit umziehen und zur Zielkurve gehen.
Den ersten Rennlauf habe ich mit der Videokamera verfolgt.
Immer wieder mit dem Blick auf das Live-Timing.
Den zweiten Rennlauf habe ich dann mit der Fotokamera eingefangen und wieder mit einem Blick auf das Live-Timing.
Startnummer 300. Erwin Buck mit seinem VW Spiess Scirocco mit einer Zeit von 0:59.675 der erste Tourenwagen unter der 60 Sekunden schallmauer. Ich dachte mir das wars, da mir Thomas Kessler gesagt hat, am Freitag ergeht es ruhig an. Thomas Kessler mit der Startnummer 101 stand am Start. Und Startet in seinen zweiten Rennlauf. Als er über die Ziellinie fuhr hörte ich nur ein Lautes aufschreien der Zuschauer. Die Uhr stand auf einer Zeit von 0:58.660 Stehen.
Thomas holte sich mit diesem Lauf den Sieg in der Tourenwagenklasse in seinem Ersten Rennen mit dem Neu aufgebauten Mitsubishi EVO.
Bei den Formel- und Rennsportwagen war es Robin, der sich die beste Schweizer Platzierung holen konnte mit einer Zeit von 00:50.996 und dem insgesamt zweiten Rang. Hinter Patrik Zajelsnik und vor Bruno Cazzoli.
Simon holte in der E2-SS Klasse den Sieg mit Robin seinen Ex Osella FA30 und einer Zeit von 00:53.239 vor Robert Meiers auf Platz Zwei und Antoine Lombardo auf Platz Drei.
Die restlichen Schweizer Platzierungen waren Thomas Amweg ebenfalls mit einem Neuen Nova NP01 auf Platz 8, Roland Bossy auf Platz 15. Frederic Neff auf Platz 31, Speedmaster auf Platz 47 und Jérôme Nicolet auf Platz 64.
Nach den Radläufen haben wir die Fahrzeuge aufgeladen und sind gegen 20 Uhr in Eschdorf abgefahren mit dem Ziel Richtung Aarau. Wir sind um ca. 4 Uhr früh in Aarau angekommen, meine letzte Reise des Wochenendes war von Aarau zu mir nach Hause, wo ich um 6:20 Uhr angekommen bin.
Zum Abschluss möchte ich nicht mehr viel sagen, außer dass es im Großen und Ganzen ein gelungenes Wochenende war mit wenigen Aufregern was die Handhabung der Veranstaltung angeht. Ich persönlich verstehe nicht, weswegen man "Presse-Verbotszonen" macht, wenn ich es mit den Rennen aus der Schweiz vergleiche wo wir in einem Grippons in Les Rangiers gefühlt direkt an der Leitplanke steht während die Sportwagen und Formelfahrzeuge mit bis zu 250 Km/H auf einen zukommen.
Als Kleines Highlight wurde ich am Dienstag noch von dem Berg-Cup e.V. angeschrieben ob Sie meine Fotos von Eschdorf auf Ihrer Website Verwenden dürfen. https://www.berg-cup.de
Als Letztes möchte ich mich noch bei der Familie Kuffer bedanken für die Gastfreundschaft über das Wochenende. Und bei Robin und seinem Team für die Möglichkeit, mit Ihnen das Wochenende zu verbringen.
Ich Freue mich auf Nächstes Jahr Eschdorf.